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Degasieren

 

Ob Sie eine Cohiba Behike oder einer normale dominikanische Zigarre rauchen spielt keine Rolle. Bei den meisten Premium Zigarren können sich ab ca. der Hälfte der Rauchdauer unangenehme und bittere Gase entwickeln, welche das jeweilige Aroma der Zigarre beeinträchtigen. Dies kann einerseits an der Zigarre selber liegen oder aber oftmals an den Rauchgewohnheiten des Aficionados.

Man ist abgelenkt, sitzt in einer gemütlichen Runde und konzentriert sich zu wenig auf das Zugintervall. D.h. sobald die Zigarre zu heiss wird, was durch zu schnelles rauchen ausgelöst wird, können sich unangenehme und bittere Gase entwickeln, welche ab dann die Zigarre dominieren und somit dem Rauchvergnügen ein apruptes Ende setzen.

Hier taucht dann der Begriff des Degasierens auf. In der Fachsprache bedeutet es soviel wie das kontrollierte verbrennen der bitteren Gase.  

Wie degasiert man richtig:

Dafür streifen Sie die überschüssige Asche vorsichtig ab, halten die Zigarre vor eine Feuerquelle und blasen 1-2 mal konstant so lange wie möglich durch. Nun werden die Gase, welche die Bitterstoffe verursachen durchgeblasen und verdampfen am vorderen Ende der Zigarre an der Feuerquelle. Der Rauch wird sich dadurch bläulich färben.

Ihre Zigarre ist von den Bitterstoffen befreit und bedient Sie ab sofort wieder mit den ursprünglichen Aromen.